unsere Philosophie

Immer mehr Menschen in der Schweiz sind armutsbetroffen oder armutsgefährdet. Die Caritas hat 2024 eine Studie veröffentlicht mit einem Resultat, das man in der Schweiz nicht für möglich gehalten hat. 700'000 Menschen in der Schweiz leben unter der Armutsgrenze, etwa 1,3 Millionen können sich nur das Nötigste leisten, oder stehen kurz davor. Zusammen ist das jede fünfte Person und die Tendenz ist steigend.

Laut Bundesamt für Umwelt/Lebensmittel vom 17. September 2018, werden rund ein Drittel der in der Schweiz produzierten Lebensmittel weggeworfen oder gehen verloren. Das entspricht einer Menge von etwa 2.3 Millionen Tonnen oder 300kg pro Person und Jahr. Laut Schätzungen sind es seit 2020 etwa 2.7 Millionen. Das ist schlichtweg Verschwendung!

Das sind Gründe, die uns seit November 2020 veranlassen, möglichst viele Lebensmittel vor der Entsorgung zu retten und für Menschen in der Schweiz zur Verfügung zu stellen. Das ist gleichzeitig aber auch eine grosse Herausforderung. Dank unseren Partnern von Tischleindeckdich, Schweizer Tafel, Schweizerisches Rotes Kreuz SRK, Landwirten und vielen kleinen Lieferanten erhalten wir viele verschiedene und einwandfreie Waren.

Unsere Fahrzeugflotte besteht momentan aus 2 Lieferwagen mit Anhänger. Im Verein arbeiten ein Angestellter zu 100% sowie 2 Teilzeitangestellte zu je 20% mit. Zusätzlich machen 10 Ehrenamtliche/Freiwillige mit, was pro Woche über 120 Stunden Mitarbeit ergibt, herzlichen Dank euch allen!

Die vielen Lebensmittel werden an Menschen in Not in der Schweiz, an direkt betroffene, Abgabestellen und Gassenküchen geliefert. In der Fotogalerie ist die Vielfalt der Lebensmittel ersichtlich die so verteilt werden können. Pro Monat werden mittlerweile 15 Tonnen verteilt an 12 verschiedene Standorte. Aufgrund zunehmender Armut werden bald weitere Standorte dazu kommen. 

Unser Verein finanziert sich hauptsächlich aus Spenden für Lebensmittel, Gönnerbeiträge und Spendengelder. Seit 2025 besteht eine Verfügung betreffend der Steuerbefreiung Hoffnung für Menschen in Not. Natürliche Personen können demzufolge freiwillige Spenden von ihrem steuerbaren Einkommen abziehen.